Ein Anfang:

Die Frage, ob ein Internet-Auftritt sinnvoll ist, stellt sich nicht mehr: Für nahezu jedes Unternehmen und auch jeden Selbstständigen ist es mittlerweile zur Pflicht geworden, eine Internetpräsenz zu besitzen. Es stellt sich vielmehr die Frage, in welcher Art und Weise ein Unternehmen im Internet vertreten sein sollte:

Eine Fan-Page auf Facebook, ein Micro-Blog auf Twitter, ein Account bei LinkedIn und/oder eine zentrale Website mit oder ohne integrierte Shop-Funktion? 

Wir müssen also erörtern, welche Motivation den User antreibt, im Internet im Allgemeinen und auf Ihrer Seite im Speziellen, Zeit zu verbringen. Dass die Konkurrenz nur einen Klick entfernt ist, sollte genug Motivation sein, weiterzulesen.

Bevor Sie sich Gedanken über das Aussehen und die Struktur Ihrer Website machen, sollten Sie sich ins Bewusstsein rufen, dass das Internet ein Pull-Medium ist, was bedeutet, dass Sie Ihre Website aktiv bewerben müssen, um einen regen Besucherfluss zu erzeugen. Das bedeutet wiederum: Wenn Sie Ihre Seite oder Ihren Social-Media-Account nicht zielstrebig bewerben, wird er/sie sprichwörtlich in Schönheit sterben.

Sie müssen sich also als Erstes überlegen, warum Ihr Kunde im Internet „unterwegs“ ist und welche Bedürfnisse er befriedigen möchte: Nutzt er das Web als Unterhaltungsmedium, zum Zeitvertreib, will er mit Unternehmen in Kontakt treten, um sich auszutauschen oder sucht er zielgerichtet nach Informationen über Produkte und Dienstleistungen. Sucht er womöglich Sie?

Als Nächstes müssen Sie herausfinden, wann er was im Internet macht: Die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt des Tages, der Woche und des Monats, also. Einer Studie der PHD (Pattison Horswell Durden) nach, ist die Wahrscheinlichkeit, dass Frauen sich beispielsweise hässlich fühlen, montags am Höchsten. Und sie im Netz auch anzutreffen ist morgens und abends am wahrscheinlichsten. Dies zu wissen, spielt eine ebenso entscheidende Rolle in der Planung (Budgetierung) des Online-Marketings, wie die Frage nach dem richtigen virtuellen Ort der Kontaktaufnahme.

Also müssen Sie sich als Letztes fragen, wo Sie Ihren Zielkunden am wahrscheinlichsten antreffen:  Ist er morgens auf Facebook, mittags auf Google, abends auf LinkedIn und an den Wochenenden auf Messen? Welches Involvement implizieren Ihre Produkte und welche Informationsbeschaffungsstrategie verfolgt Ihr Kunde.  Die Antwort auf all diese Fragen definiert Ihre Online-Marketing-Strategie und schlussendlich auch die Gestaltung Ihrer Webpage.

Denn wenn Sie Ihren Kunden kennen, wissen Sie:

1. ob Ihre Seite zur direkten Kontaktaufnahme und Profilierung dienen muss, weil Sie sie zum Recruiting nutzen wollen, 

2. ob aktuelle Informationen über Sie, im Rahmen eines Blogs schnell und einfach zu finden sein müssen, weil Sie beispielsweise selbstständiger Handwerker sind und kompetent über Ihre Referenzen bloggen wollen 

3. oder ob Sie ausführliche Texte, Bilder und Videos zur Vermarktung Ihre Güter und Dienstleistungen breit streuen müssen, damit der Warenkorb des Kunden auf Ihrer Seite immer prall gefüllt ist 

Achten Sie auf eine übersichtliche, kundengerechte Navigation und beantworten Sie die Bedürfnisse Ihrer Kunden mit Content, Commerce, Context oder Connections! Und vergessen Sie nicht: Sie ist ein klassisches Online-Marketing-Instrument und bei professioneller Ausrichtung und Pflege, schafft sie es auch, die vielfältigen Bedürfnisse Ihrer Kunden nicht nur zu stimulieren, sondern auch zu befriedigen.

Bis bald und vielen Dank für Ihre Zeit. Falls Sie Fragen und Anregungen zu Themen in diesem Blog haben, schreiben Sie mir einfach. Triebfeder Marketing – Online Marketing Strategien aus Magdeburg.

Wenn Sie über dieses oder andere Themen sprechen wollen, kontaktieren Sie mich einfach via E-mail.

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